Re: Schuld und Selbstverantwortung von Schicksal

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Geschrieben von Linnea am 22. Oktober 2008 14:21:30:

Als Antwort auf: Re: Schuld und Selbstverantwortung von Schicksal geschrieben von Sequenz am 22. Oktober 2008 11:58:31:

Hallo Sequenz ...

... da ich jetzt erstmal für die nächsten Tage nicht an meinem Terminal sein werde, wird dies wohl erstmal meine letzte Antwort an Dich sein.

Ich wünsche Dir alles Gute und weiterhin viel Erfolg bei all Deinen Unternehmungen.

"Karma (Sanskrit: n., कर्मन्, karman, Pali: kamma, Wirken, Tat) bezeichnet ein spirituelles Konzept, nach dem jede Handlung – physisch wie geistig – unweigerlich eine Folge hat. Diese muss nicht unbedingt im aktuellen Leben wirksam werden, sondern kann sich möglicherweise erst in einem der nächsten Leben manifestieren."
Definitionen können hilfreich sein, wenn sie allgemeingültig sind.

Sie ist ganz schlicht von Wikipedia, dem zugegebenermaßen nicht sehr verläßlichen, aber für den alltäglichen Gebrauch ganz brauchbaren Online-Lexikon.

Karma ist eine Vorstellung wie es sein könnte, aber nicht sein muss, sondern es könnte auch ganz anders sein oder überhaupt nicht ...

Stimmt. Wo ist das Problem?

Linnea, mir ist nicht klar, was du mir mit deiner sprachlichen Definition eines Wortes eigentlich sagen möchtest, geschweige denn hilfreich sein möchtest, wenn die Sache für die es letztendlich steht, selbst, überhaupt nicht klar definiert ist ?

Definitionen sind immer menschengemacht, nie ganz trennscharf und wandeln sich im Laufe der Zeit. Mir ging es nur darum zu zeigen, daß "Karma" im allgemeinen Wortverständnis noch nichts mit dem zu tun hat, was allgemein damit konnotiert wird; nämlich, seinem Schicksal hilflos ausgeliefert zu sein. Die Auffassung von Begriffen in Gesprächen zu klären, kann manchmal sehr hilfreich sein. Allzu oft reden zwei Leute über eine Sache, verstehen aber völlig unterschiedliche Dinge unter demselben Begriff. Das führt zu Mißverständnissen und sollte lieber zeitig bereinigt werden, bevor man endlos aneinander vorbeiredet.


Was meinst Du mit "diesbezüglich"? Beeinflußbarkeit von Schicksal? Resonanzgesetz? Die Umwelt als Spiegel? Taten und Gedanken haben unweigerlich Folgen?.
Mein “diesbezüglich“ bezog sich ziemlich klar auf die Begriffe : Karma und Reinkarnation, denn andere Begriffe, wie von dir angeführt, habe ich nicht mal ansatzweise benutzt.


Du fragst also ganz allgemein nach meinen Erfahrungen mit Karma und Reinkarnation? - Dies ist eine Frage, die ungefähr so allgemein gefasst ist wie eine Frage "Wie sind denn Deine Erfahrungen mit Leben und Tod?" - Schwer zu beantworten. Wäre es Dir möglich, Deine Frage etwas einzugrenzen? Vielleicht : "Ist für Dich Reinkarnation eine Realität?" Oder "Was verstahst Du unter dem Begriff Karma?" Oder "Hast Du Erfahrungen gemacht, die Dein Leben als von Taten bestimmt erscheinen lassen, die Du in einem früheren Leben begangen hast?" Oder so ähnlich ...

Mir ist völlig schleierhaft, wie du, wenn du meine Antwort als Grundlage nimmst, auf Begriffe wie Umwelt als Spiegel o.ä. kommst.

Wenn Du Thorwald Dethlefsens Buch wirklich gelesen hättest, dürfte Dir eigentlich nicht schleierhaft sein, wie man im Zusammenhang mit den Begriffen Karma und dem Thema dieses Threads( "Selbstverantwortung von Schicksal") auf Begriffe wie "Umwelt als Spiegel" kommt.
Da sich Deine Frage auf die von mir angedeutete Auffassung von Karma zu beziehen schien, lag "Umwelt als Spiegel" für mich nahe. Offenbar habe ich Dich mißverstanden.


Demnach hast Du mal etwas von ihm gelesen? Was wären denn die "prinzipiell guten Ansätze"? Was wären denn überhaupt die von Dethleffsen vertetenen Prinzipien? Klingt, als fühltest Du Dich darüber hinaus?
Du kennst sicher den Spruch, dass das Gegenteil von "gut" "gut gemeint" ist. - Hast Du Deine letzte Formulierung in diesem Sinne gewählt?
Dieser Absatz ist voller Annahmen und Interpretationen.

Ja. Stimmt. In einer Kommunikation werden immer Annahmen und Interpretationen gemacht. Ich spreche sie nur offen aus, um von vorneherein möglichst viel Transparenz herzustellen.

Ich sprach nicht von Prinzipien, sondern von guten Ansätzen.

Du sprachst von "prinzipiell" guten Ansätzen.

Wenn ich mit etwas nicht in vollem Umfang konform gehe, muss ich mich dann “darüber hinaus fühlen“ ?

Natürlich nicht. Ich wollte nur wissen, ob es denn so ist, und ob Du etwas darüber sagen möchtest, warum Du Dethlefsen nur "in Ansätzen" gut findest. Auch, in welcher Hinsicht Du nicht mit ihm konform gehst.
Wenn "Ansätze"da sind, mag es doch noch etwas darüber hinaus geben, was mehr ist als nur ein "Ansatz". Danach hatte ich gefragt.

Mit gut gemeint, wollte ich mich wirklich nur für deinen Tipp bedanken.

ok. Gern geschehen.

Man kann in alles etwas negatives hineininterpretieren, wenn man will.

Ich empfand Deine Antwort nicht als negativ. Sie schien mir nur anzudeuten, dass Du Dethlefsen gut kennst, mehr weißt als das was er schreibt, und Dir mein Tip deshalb nichts bringt. - Einfache Feststellung. Und ich war neugierig zu erfahren, ob es vielleicht von Dir einen besseren Tip gibt.

Ich wollte Deinen Dank nicht abwerten, wenn er denn so gemeint war. Sorry.


Es genügt auch nicht nur Fragen zu stellen, um jemandem “auf den Zahn zu fühlen“, sondern man muss auch in der Lage sein, Fragen, für andere nachvollziehbar, zu beantworten.


Ich versuche, Deine Fragen zu beantworten und mich so gut ich kann klar auszudrücken. Und ich versuche auch, Deine Antworten zu verstehen. Und ich versuche, so gut es geht Kommunikation ehrlich und durchschaubar zu machen. Das mag natürlich nicht immer gelingen ...

Was ich leider in diesem Forum sehr stark vermisse. Es wird zuviel Geheimnis um, angebliches Wissen gemacht. Was dann naturgemäß ähnliche Reaktionen hervorruft. Kein schöner Kreislauf.

Kannst Du ein konkretes Beispiel geben, wo jemand ein Geheimnis um angebliches Wissen macht?

Kann es vielleicht sein, daß Du die Ablehnung, Dinge allzu ausführlich zu diskutieren, oder Dinge an diesem Ort ausführlicher zu diskutieren, als Geheimniskrämerei oder als geheimnisvolles Gehabe, hinter dem nichts steckt, verstehst?

Ich z.B. müßte eigentlich viel ausführlicher über das Thema Karma und Selbstverantwortung von Schicksal schreiben mit vielen Beispielen , und das von allen Seiten beleuchten, auch die esoterischen Prinzipien in allen Einzelheiten Stück für Stück erläutern, um wirklich verstanden zu werden, aber dafür fehlt mir schlicht die Zeit. (Deshalb der Verweis auf das Buch; Dethlefsen macht diese Erklärung auf 270 Seiten wirklich ganz famos; und schon nach 50 Seiten dürfte man im Groben verstanden haben, worum es geht.) Ich muß in meinem Leben andere Prioritäten setzen.
Wenn ich jedem Fragenden in einem Forum die Esoterik und mein Verständnis davon genau erklären wollte, hätte ich schnell einen unbezahlten Fulltime-job. Aber ich gebe mit Mühe, es so gut es geht in aller Kürze zu versuchen, und bei wirklichem Interesse und Aussicht auf einen für beide Seiten fruchtbaren Austausch investiere ich auch nach und nach mehr Zeit.
Sowas entwickelt sich über einen Zeitraum.

Dieser merkwürdige Moderator-Antagonismus Deinerseits steht als ungelöste Frage für mich auch noch im Hintergrund, u.s.w. ...
Das wird, durch aufmerksames Lesen, siehe oben beantwortet.

Ich weiß, daß Du in Sachen Forumsadministration anderer Auffassung bist als der Moderator, aber das erklärt nicht unbedingt die Schärfe vergangener Auseinandersetzungen.

Außerdem hast du dir deine Frage längst selbst beantwortet:
Dann hat du nach esoterischer Denkweise dies selbst aus ganz bestimmten Gründen für dich so verursacht, bzw. hast Resonanzen dazu in dir, dies so zu erleben, wenn auch vielleicht nicht voll bewusst.

Mein Erleben stand doch hier gar nicht zur Diskussion?

Gruß,
Linnea



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